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Debriefing 01-07 2020
Während alles wieder anspringt und überall Menschen zur Tagesordnung übergehen, frage ich mich anhaltend, was zur Hölle wir da eigentlich tun. Ich als Individuum, und die Gesellschaft als Ganzes.
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Das FridaysForFuture-Paradoxon*
Die Proteste unserer Jugendlichen und Kinder sind zu wichtig, als dass wir vermeintlich Erwachsenen darüber urteilen sollten. Ich finde, die Erwachsenen halten jetzt einfach mal die Fresse und lassen die Kinder machen.
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Parallele Welten, heute
Oft kommt es mir so vor, als lebten wir mit unseren Kindern in einer Parallelgesellschaft. In dieser unserer Welt gibt es festgelegte Urlaubszeiten, die sich nach den Schulferien richten. Sonderangebote oder Off-Season-Urlaub abseits der Touristenströme? Nicht für uns. Das gesamte Jahr über fahren kinderlose Paare in ihre Urlaube. Wir Eltern fahren im Juli und August,…
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Die Mütter sind Schuld. Und die Smartphones. Aber am meisten die Mütter.
Am Wochenende hörte ich im Radio einen Verweis auf eine neue Untersuchung zu Kindern und (digitalen) Medien. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte gab die sogenannte „BLIKK-Studie“ in Auftrag. Bei über 3000 Früherkennungsuntersuchungen wurden die Eltern nach dem Medienverhalten ihrer Kinder befragt. Einige der Ergebnisse sind seit kurzem online. Als ich die Zusammenfassung der Vorab-Ergebnisse im…
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re:publica 2017 – wie passt Kritik zu “Love Out Loud”?
Über das Motto der #rp17, meine eigenen Gedanken zum Thema “Love Out Loud”, und wie mir nach einem Gespräch mit meiner Tochter über Bibis neues Lied ein Licht aufgegangen ist. Ergänzt um ein paar Bilder und Links, weil Blogposts nunmal Bilder und Links brauchen.
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Juli Zehs “Unterleuten”. Beinahe eine Rezension
Vor kurzem habe ich den Roman Unterleuten von Juli Zeh gelesen. Ein Zeitungsartikel der SZ hatte sich vor einigen Monaten mit Unterleuten befasst, und ich fand es total spannend, zu lesen, was Juli Zeh mit ihrem neuen Roman geschaffen hatte. Unterleuten ist nicht nur ein Roman, sondern mehr das Zentrum eines Gesamtkunstwerks – denn im Internet…
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München. Und twitter.
Gestern Abend saß ich wie viele andere noch sehr lange vor dem Rechner, um die Meldungen zu den Ereignissen in München zu verfolgen. Dabei betrachtete ich die Kommunikation auf twitter, an der ich im Katastrophenfall häufig selbst teilnehme, und über die ich bereits geschrieben und Sessions gehalten habe. Gestern sind mir viele sehr positive Dinge…
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Meine re:publica
Drei Tage Ausnahmezustand in Berlin. Ein wehmütiger persönlicher Rückblick in Tweets und Bildern.
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Wissen, Sehen, Vertrauen
Zuerst veröffentlicht auf fischundfleisch. Vor etwa 13 Jahren bot sich mir die Gelegenheit, die Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger kennen zu lernen. Sie forschte damals zu Kitsch in der Literatur, mit besonderem Augenmerk auf Nazi-Kitsch. Nicht gerade ein Thema, über das wir als angehende Germanist_innen an der Uni Göttingen häufig etwas hörten. Von Ruth Klüger allerdings hatte…